Menü

Spezialitäten

STRÄHL - Experten für Raclette! Zum Dahinschmelzen!

Pioniergeist

Paul Strähl legte 1935 den Grundstein zur heutigen Strähl Käse AG. Als er dann 1954 in Siegershausen eine moderne Käserei baute, gehörte er zu den wenigen Pionieren, die an die Zukunft von neuen Käse-Sorten glaubten. Sein Eigenwille gab ihm Recht. Das Fundament für die heutige Käserei wurde auf einem 24.000 m2 großen Grundstück neben dem Bahnhof von Siegershausen gelegt. Was damals im Kleinen begann, ist heute ein gesund gewachsener Betrieb mit über 80 wertvollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Familienwerk

Peter Strähl und Astrid Holenstein engagieren sich in der dritten Generation für das Familienunternehmen. Seit 2014 ist Peter Strähl Vorsitzender der Geschäftsleitung.

Begleitet werden sie durch die zweite Generation mit Hans-Peter Strähl und Doris Holenstein-Strähl. Hans-Peter ist Käsermeister, wie schon sein Vater Paul, und garantiert für die hervorragende Qualität der Käse-Produktion. Doris, die Tochter des Gründers, ist seit vielen Jahrzehnten verantwortlich für die Kundenkontakte der Strähl Käse AG.

Milchbauern

Rund 50 unzufriedene Bauern in und um Siegerhausen waren der Grund, wieso Paul Strähl anfangs der 50er Jahre zum neuen Milchabnehmer in der Region wurde. Nach dem Gespräch mit Herrn Senn, dem Präsidenten der Milchbauern, wurde man sich schnell einig. Im Gegenzug versprach Paul Strähl eine moderne Käserei im beschaulichen Dorf Siegershausen zu errichten. Entstanden ist eine Käserei, die sich in dieser Zeit zu den leistungsfähigsten Milchverarbeitern zählen lässt. Mit 5000 Litern Milchkapazität pro Tag lag sie deutlich über dem Durchschnitt, der für andere Betriebe bei etwa 2000 Litern lag. Heute ist die verarbeitete Milchmenge täglich bis zu 160.000 Liter!

Die Firma entwickelt sich aus eigener Kraft und investiert regelmässig und vorausblickend in technische Anlagen, die der jeweiligen Zeit immer voraus waren.

Die beste technische Infrastruktur wäre aber wertlos, wenn sie nicht durch motivierte und loyale Menschen bewirtschaftet würde. Das Familienunternehmen setzt dabei auf eine bewährte Rezeptur: eine flache Führungsstruktur, die von den Mitarbeitern einen hohen Grad an Eigenverantwortung fordert und gleichzeitig auch fördert. Kurz: ein Betriebsklima, das darauf ausgerichtet ist, den Menschen und nicht die Maschinen im Fokus zu halten.

 

Historie

Die Geschichte vom Käse, der über dem Feuer geschmolzen wird ist alt. Seinen Ursprung findet der Käse im Wallis (Schweiz), wo er traditionell von Bauern und Sennen genossen wurde. Einer Legende nach spießte sich ein Traubenpflücker im 19. Jh. ein Stück Käse auf, während er am Feuer saß. Das Schmelzen verstärkte den Geschmack und machte aus einem gewöhnlichen Käse etwas ganz Besonderes. Der Name kommt aus dem französischen Wort ´racler´, was soviel wie schaben oder kratzen bedeutet. Heute zählt der Raclette zu den einfachsten Käsegerichten und seine Vielfalt an Zubereitungsarten ist grenzenlos.

Machart

Die Schweizer Raclette Suisse reifen mindestens drei Monate und haben einen würzigen, aromatischen Geschmack. Für eine optimale Schmelzbarkeit wird der Raclette-Käse im Gegensatz zu anderen Schweizer Käsesorten aus pasteurisierter Milch hergestellt anstatt ausschließlich aus Rohmilch. Die Laibe des Raclette Suisse haben eine eckige Form und wiegen zwischen 5,5 und 7,5 kg. Um die hohe Qualität und die Vielfalt an Aromen zu entwickeln braucht der Schweizer Raclette seine Zeit. Unter dem strengen Blick des Affineurs (Reifekellermeisters) reifen die Laibe mindestens 3 Monate in denen sie ihren würzigen Geschmack und ihre Genussgüte erlangen. Während dieser Phase werden die Laibe regelmäßig gewendet, gebürstet und mir Meersalz gewaschen. Man spricht dabei von Affinage (Veredelung - den Käse durch die Reifung führen). 

 

 

Zurück

Weitere Nachrichten von Vallée Verte